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Wer sollte sich Impfen lassen?

Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland

Vom Kinder- und Jugendbereich bis hin zum alten Menschen sollte man sich und andere durch regelmäßige Schutzimpfungen auf bestimmte Erreger vorbereiten. Dazu gibt es einen genauen Impfkalender mit Empfehlungen, wann man sich gegen welchen Erreger impfen lassen sollte. Der Impfkalender wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) des RKI (Robert-Koch-Institut) erstellt und halbjährig überprüft.

Impfempfehlung für Reisende

Travel Suitcase

Der Impfkalender der STIKO gilt vornehmlich für Deutschland. Begibt man sich auf Reisen begegnet dort Erregern, die der eigene Körper nicht kennt. Diese können besonders gefährlich und ansteckend sein. Deshalb gibt es strenge Empfehlungen für was man sich in welchen Ländern und Regionen impfen lassen sollte. In gewissen Gebieten sind Schutz-Impfungen für Ausländer sogar verpflichtend. Detaillierte Informationen zu Reiseimpfungen finden Sie hier auf der Webseite der STIKO. Trotzdem sollten Sie vor einer Reise ins außereuropäische Ausland einen Reisemediziner aufsuchen, um sich rechtzeitig über notwendige Impfungen zu informieren.

Impfung als arbeitsmedizinische Vorsorge ArbMedVV

Einige Berufe gehen mit einem erhöhtem Infektionsrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung her. Dazu gehören unter anderem Beschäftigte im Gesundheitswesen durch regen Kontakt mit Kranken, Kindergarten mit ständigen Umgang mit jungen Kindern aber auch beruflich Reisende, welche in infektionsgefährdete Regionen der Welt reisen. Dabei stehen sowohl die Eigen- als auch die Fremdgefährdung im Vordergrund. So soll eine Impfung im Gesundheitswesen sich selber aber auch eine Ausbreitung verhindern, um so Patienten zu schützen, deren Immunsystem möglicherweise ohnehin eingeschränkt ist.

Arbeitgeber sind verpflichtet, arbeitsbedingte Gefährungen zu ermitteln und Maßnahmen einzuleiten. Impfungen sind Teil der verpflichtenden arbeitsmedizinischen Vorsorge und müssen allen Beschäftigten angeboten werden, die über einen unzureichenden Immunschutz verfügen. Die Impfung muss dabei für den Arbeitnehmer kostenfrei zur verfügung gestellt werden (§3 Abs. 3 ArbSchG).

Impfungen als Bestandteil arbeitsmedizinischer Vorsorge
Broschüre des Bundesministerium für Arbeit und Soziales